No Go’s auf Turnier

No Go’s auf Turnier

Turniere sind etwas, worauf man sich freut. Sie machen meistens grossen Spass, nicht nur wegen des Reitens, sondern auch weil man viele Bekannte trifft und neue Leute kennenlernt. Es gibt aber einige Dinge, die man auf Turnier beachten sollte, um anderen den Tag nicht zu verderben und um keinen schlechten Ruf zu bekommen.

 

Niemandem etwas gönnen 

Richtig nervig sind die Personen, die sich selbst als die einzigen sehen, die eine Schleife verdient haben. Sie wünschen vor dem Ritt niemandem Glück und gratulieren auch niemandem, der vor ihnen platziert ist. Wenn sie keinen Erfolg haben, dann ist die ganze Welt schuld, nur sie selbst auf keinen Fall. Wer sich auf Turnier so verhält, hat sehr schnell einen schlechten Ruf und erntet oft schräge Blicke. Niemand will mit so einer Person etwas zu tun haben, sie vermiesen einem nur den Tag. Spass machen Turniere mit Leuten, die einem vor der Prüfung Glück wünschen und einem bei der Siegerehrung die Hand schütteln – ganz egal ob man sich kennt oder nicht.

 

Die, die eigentlich gar nicht hier sein wollen

Es gibt sie tatsächlich, Personen die mit mieser Laune auf Turnier fahren. Sie kommen auf dem Platz an, machen ihr Pferd fertig und ziehen dabei ein Gesicht, als hätte es drei Tage geregnet. Oder gleich drei Wochen. Niemand weiss so genau, warum sie es sich trotzdem immer wieder antun, denn weder ihrer Begleitung noch dem Pferd macht es Spass, mit so einem Miesepeter auf Turnier zu fahren

 

Platz da, ich bin dran 

Dieser Punkt bezieht sich auf den Abreiteplatz. Ich persönlich hasse den Abreiteplatz, unter anderem, weil man sich dort öfters mal mit rücksichtslosen, chaotischen und egoistischen Menschen herumschlagen muss, die einem wirklich den letzten Nerv rauben können. Es gibt nichts Mühsameres, als wenn ein Sprung ewig besetzt wird, weil jemand in gefühlten 2 Stunden noch einmal abspringen möchte und die Höhe ja nicht verstellt werden darf. Ganz gerne mag man auch die, die auf Bahnregeln grundsätzlich nicht achten und denen man immer ausweichen muss. Auf den Abreiteplatz ist es oftmals ohnehin schon so eng und voll, dass man sich kaum auf sein eigenes Pferd konzentrieren kann. Wenn dann aber noch Menschen abreiten, die völlig planlos oder ohne jegliche Rücksicht in der Gegend herumgurken, dass wird die Sache doppelt ätzend!

 

Lästertanten an der Bande

Wenn die Lästertanten mal wieder an der Bande stehen wird man nur dann nicht zum Opfer, wenn man das Pferd im Hänger stehen lässt. Sie kritisieren alles und jeden, von ihnen wird niemand verschont. Dabei haben sie oft nicht besonders viel Ahnung, aber sie nehmen sich heraus, über alle urteilen zu dürfen, ruhig auch mal über Profireiter. Schliesslich können alle noch von den Lästertanten lernen, sie machen nämlich alles richtig. (Auf Turnier hat man sie zwar noch nie gesehen und es gibt keinen Trainer, der Auskunft geben kann, aber hey …)

 

 

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