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Kategorie: Informatives

See you in heaven

See you in heaven

Ich wünschte, ich könnte euch erzählen, dass nichts mehr von Clavaro kam, weil wir ihn verkauft haben. Ich wünschte, ich könnte schreiben, dass er einen tollen neuen Besitzer gefunden hat, dass er sich eingelebt hat, dass es ihm gut geht. Ich wünschte, ich könnte euch vom Abschied erzählen, von einem lachenden und einem weinenden Auge, davon dass ich ihn besucht habe und er glücklich ist. Ich wünschte, ich müsste nie einen Post schreiben wie diesen, wo der Text hinter den Tränen verschwimmt, wo Worte plötzlich unbedeutend werden, weil sie die unendliche Trauer sowieso niemals beschreiben könnten. Am Mittwoch, 27. September ist Clavaro seinen Weg über die Regenbogenbrücke gegangen. Nach einem beunruhigenden Vorfall beim Ausreiten wussten wir, dass etwas nicht in Ordnung sein kann. Wir haben begonnen ihn untersuchen zu lassen, haben ihn durchgeröngt und sind auf etwas Erschreckendes gestossen. Clavaro hatte an zwei von sieben Halswirbeln extreme Arthrose – der Tierarzt sprach vom schlimmsten Fall, den er je gesehen hatte. Dem war aber nicht genug, zusätzlich wurde dadurch auch noch Druck auf die Nerven ausgeübt, was ihn teilweise gelähmt hat. Die Diagnose hängt vermutlich mit einem schweren Unfall als Fohlen zusammen. Für uns war der Schock riesig, da wir nie irgendetwas von seinen unsäglichen Schmerzen gemerkt haben. Er war immer freundlich zu allen, egal ob Pferd oder Mensch. Er hat immer sein bestes gegeben, schien manchmal etwas tollpatschig, aber auf eine süsse Art und Weise … Auf die Prognose des Tierarztes hin, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis er nichtmal mehr seinen Hals strecken könne um zu fressen, und er auch sonst bei jeder Bewegung Schmerzen hat, entschlossen wir uns für die schwierige, aber einzig richtige Entscheidung; ihn von seinen Qualen zu erlösen. Clavaro, du wirst für immer in meinem Herzen bleiben. Ich konnte und kann so vieles von dir lernen – du warst ein ganz besonderes Pferd. Nicht auszudenken, was aus uns geworden wäre, hätte das Schicksal dich nicht so schwer getroffen. Ich hoffe dir geht es gut, da wo du jetzt bist. Ich hoffe, dass du viele Pferdefreunde hast, die mit dir über endlose Wiesen galoppieren, so wie du es bei uns immer gern getan hast. Ich vermisse dich unendlich, es schmerzt deine leere Box anzuschauen, es schmerzt wenn Amerzio und Ustino in den Auslauf kommen, um mich zu begrüssen, und dein Paddock leer bleibt. Ich hoffe so sehr, dass wir uns da oben irgendwann wiedersehen. Ich liebe dich mein Schimmelchen, ich habe es immer getan und werde es immer tun. see you in heaven ❤️

Neuer Stall, neues Glück

Neuer Stall, neues Glück

Es ist nun schon eine ganze Weile her, seit ich mich hier das letzte Mal gemeldet habe. Leider war die Schule eine Zeit lang ganz schön stressig und hat meine ganze Aufmerksamkeit eingefordert, neben den Pferden natürlich. Nun sollte es aber wieder etwas ruhiger werden und so hoffe ich, wieder regelmässiger Blogposts schreiben zu können. Falls ihr tägliche Updates möchtet, dürft ihr mir übrigens gerne auf Instagram folgen @ms.showjumping, da bin ich ein ganzes Stück aktiver als hier.

 

Den Grund für diesen Blogpost könnt ihr wohl schon am Titel erahnen: Wir sind umgezogen! Seit etwas mehr als zwei Wochen stehen meine drei Jungs Amerzio, Ustino und Clavaro nun im RPZ Lindenhof. Den Namen habe ich auf meinen Social Media Kanälen auch vor dem Umzug schon öfters erwähnt, wir sind nämlich häufig zum Training dorthin gefahren. Gründe für den Umzug gab es diverse, ausschlaggebend war für mich vor allem, dass ich mehr Unterstützung von meinem Trainer habe und durch die bessere Infrastruktur einfach besser trainieren kann. Unter anderem auch, weil es im Stall keine Reitschule gibt und ich dadurch immer reiten kann, wenn ich Zeit habe, ohne auf einen Plan achten zu müssen.

 

Sowohl ich als auch die Pferde fühlen uns sehr wohl. Der Umzug hat so einige Veränderungen mit sich gebracht, an die wir uns alle erst gewöhnen mussten, sich aber bisher alle als überaus positiv herausgestellt haben. Die Pferde bekommen beispielsweise anderes und zum Teil auch mehr Futter. Besonders Clavaro hat dadurch im Training mehr Energie und sieht äusserlich schon viel besser aus. Weiter haben sie nun grössere Boxen und dazu noch einen Auslauf. Diesen nutzen sie echt oft, sei es um die Sonne zu geniessen oder den Nachbarn etwas zu ärgern … Dass sie dadurch mehr Kontakt zueinander oder auch zu anderen Pferden haben gefällt mir echt gut, das hat mir bisher immer etwas gefehlt. Im Stall hat es auch eine Führanlage, dort kommen alle täglich rein, um ihnen zusätzlich Bewegung zu verschaffen. Auch zum Ein- oder Ausschritten ist das ganz schön praktisch. Viele vom Stall nutzen diese Möglichkeit, ich muss mich daran noch etwas gewöhnen. Meistens wärme ich sie doch lieber selber auf, ich habe ja im Stall keinen Stress und bin gerne so lange wie möglich dort. Pro Tag sind das übrigens gut mal 5-6 Stunden, denn seit wir umgezogen sind, reite ich die Jungs täglich alle selber. Ich wusste erst nicht, ob ich dazu die Motivation habe, weil es ja doch sehr viel Zeit kostet und fast meine komplette Freizeit einnimmt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall, ich bin mir mit jedem Tag sicherer, dass es genau das ist, was ich mein Leben lang machen möchte: Reiten! Und zwar von morgens bis abends. Aber nun schweife ich ab .. ;P

 

Um zu einem Schluss zu kommen kann ich nur sagen, dass ich wirklich sehr, sehr glücklich bin und meine sagen zu können, dass das auch für meine Pferde gilt. Ich habe die Entscheidung über den Umzug keine einzige Sekunde bereut. An dieser Stelle möchte ich noch meinen Eltern danken, die mir das alles überhaupt ermöglichen und meinem Trainer Philip Ryan, der mich täglich so toll unterstützt.

Ausblick 2017

Ausblick 2017

Einher mit dem Rückblick auf 2016 geht der Ausblick auf 2017. Für dieses Jahr habe ich mir einige Ziele gesteckt und bin mir sicher, dass auch so manche Herausforderung auf uns zukommen wird.

 

Erstens hoffe ich natürlich, dass weiterhin alle meine Pferde gesund bleiben. Wir hatten letztes Jahr wieder ein Riesenglück und mussten lediglich ab und an kleinere Kratzer versorgen, ansonsten blieben alle fit und munter. Das darf 2017 gerne so bleiben!

 

Pünktlich zum Januar hin sind alle Pferde bereits wieder im Training. Damit sind wir etwas früher dran als letztes Jahr, was ich bewusst so eingefädelt habe, damit wir auch früher mit der Turniersaison loslegen können. Im Januar werden wir allerdings noch keine Turniere gehen, Ziel für diesen Monat ist es, die Pferde (und natürlich den Piloten) wieder auf das Niveau zu bringen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben. Dazu werde ich ab nächster Woche auch wieder bei meinem Trainer Springstunden nehmen, da freue ich mich schon riesig drauf! Ende Januar haben wir ausserdem das erste Training des Regionalkaders für dieses Jahr, darauf freue ich mich ebenfalls, einerseits natürlich weil die Trainings sehr lehrreich sind, andererseits aber auch weil ich mich freue die Mädels wiederzusehen. <3

Im Februar folgen weitere zwei Regionalkadertrainings, ausserdem habe ich zwei Trainingsspringen eingeplant um zu testen, ob wir schon fit fürs Turnier sind. Wenn alles nach Plan läuft, gehen wir dann im Februar unser erstes Turnier. Ab Februar sind dann so gut wie alle Wochenende vollgepackt mit Turnieren, 2017 möchte ich so viel losfahren wie nur möglich. Das ist mit drei Pferden glücklicherweise machbar, da kann man immer wieder mal einem eine Pause geben und hat trotzdem noch zwei um auf Turnier zu fahren. So denke ich, dass wir dieses Jahr so viele Turniere reiten werden wie noch nie, was uns hoffentlich ordentlich weiter bringen wird. Von den Höhen her habe ich geplant mit Amerzio  direkt wieder auf Stufe R120 und mit Clavaro auf Stufe R110 loszulegen. Ustino werde ich erst wieder ein paarmal R100/105 reiten, eventuell reitet dann auch mein Trainer die ersten R110/115 mit ihm, bevor ich ihn gegen Mitte des Jahres dann selber R110/115 reiten will. Clavaro soll im Verlaufe des Jahres R120/125 gehen, da bin ich sehr zuversichtlich, weil ich mich auf ihm wirklich sehr sicher und wohl fühle. Zum Ende des Jahres hin würde ich super gerne R130 reiten, aber ich habe beschlossen, mir da keinen Druck zu machen. Lieber reite ich vernünftig R125 als etwas zu probieren, was uns am Ende nur verunsichert.

 

Jetzt wisst ihr, wie dieses Jahr turniertechnisch aussehen wird und wie genau wir das zu Beginn des Jahres mit Training etc. handhaben. Das ist aber noch nicht alles, denn für 2017 habe ich mir auch vorgenommen, vermehrt an meiner mentalen Stärke zu arbeiten. Im letzten Jahr ist mir klar geworden, was für ein enormer Anteil die eigenen Gedanken am Gelingen eines Parcours oder auch nur eines einzelnen Sprungs haben. Oft habe ich mich selber unter Druck gestetzt und bin dann verzweifelt und total frustriert gewesen, wenn etwas nicht geklappt hat. Häufig habe ich nur die negativen Dinge gesehen und mich so selbst kaputt gemacht. Damit ist 2017 Schluss, ich will mit einem Lächeln hineinreiten und mit demselben Lächeln hinaus, egal was dazwischen passiert. Schliesslich macht dieser Sport einfach nur unglaublich viel Spass und man sollte jede Sekunde mit seinem Pferd geniessen, es kann so viel schneller vorbei sein als man denkt.

 

2017 wird ein tolles Jahr, da bin ich mir sicher. Es würde mich freuen, wenn ihr uns wieder auf unserem Weg begleitet! <3

 

2016

2016

Es ist wieder soweit, das Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit für einen kleinen Rückblick. 2016 war für mich ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber vor allem ein Jahr in dem ich sehr viel gelernt habe.

 

Angefangen hat unser Jahr mit guten Wintertrainings. Mitte März begann dann die Turniersaison in Härkingen, da konnte ich mich mit Amerzio im R110 direkt zweimal platzieren, der Start in die Saison ist uns also gelungen. Ustino hatte den ersten Start Anfang März mit unserem Bereiter, das lief ebenfalls sehr gut. Es folgte eine Zeit in der wir nach einem passenden Gebiss für Amerzio suchten. Wir dachten das Pelham sei die Lösung und über R110/115 klappte das auch noch gut. Zu derselben Zeit ritt ich meine ersten Juniorenprüfungen – und stellte sogleich fest, dass wir noch mächtig üben mussten, um da mithalten zu können. Mit Ustino mussten wir in der ersten Hälfte des Jahres aufgrund schlechten Wetters viele Turniere absagen. Das war vor allem der Fall, weil wir Turniere auf Grasplätzen gemeldet hatten. So schön es auf Gras auch ist, wir werden 2017 definitiv mehr auf Sand starten, einfach weil dort die Möglichkeit besteht, auch bei schlechten Wetterverhältnissen starten zu können. Ende Mai bekamen wir mit Clavaro Familienzuwachs, das war definitiv das Highlight des Jahres! Wir hatten nun also drei, bzw. vier Pferde zu versorgen, woran wir uns natürlich auch erstmal gewöhnen mussten. Mit Clavaro ging es nach kurzer Zeit aber auch schon auf Turnier, wo er sich von Anfang an immer sehr gut präsentierte, wenn auch öfters mit Stangenfehlern, da er noch nicht sehr fit war. Im Juni ritt ich dann in Ruswil mit Amerzio mein erstes R120, das wir mit einem Stangenfehler sehr zufrieden beendeten. Ustino konnte ich nun auch endlich mal auf Turnier reiten, nach so langer Zeit war es dementsprechend chaotisch, aber immerhin ein Anfang. Am CS Rothenfluh zeigten sich dann Clavaro und Ustino von ihrer besten Seite, mit Amerzio stürzte ich im R120 und verlor infolge dessen ein gutes Stück Vertrauen in ihn, aber auch in mich selbst. Das mussten wir also in den kommenden Wochen erstmal wieder aufbauen, ausserdem änderten wir auch nochmal das Gebiss, da das Pelham ihm doch zu scharf war. Ich konzentrierte mich in dieser Zeit mehr auf Ustino und Clavaro, die beide super sprangen und tolle Fortschritte machten. Im August traute ich mich dann mit Amerzio wieder in ein R120, das war zwar noch chaotisch, aber immerhin kamen wir durch. Danach ging es auch wieder bergauf und so ritten wir im September in Obergerlafingen sogar unser erstes R125, in dem wir uns direkt platzieren konnten. Ein letztes tolles Turnier war der CS Root, dort ritt ich Amerzio im R120/125 und hatte bei beiden Runden ein wahnsinnig tolles Gefühl. Es folgte noch ein weiteres Turnier, das ich aber leider vergeigte und die Sichtung fürs Regionalkader in Müntschemier. Dort konnten wir wieder eine gute Leistung abliefern und wurden für 2017 erneut ins Regionalkader der Junioren aufgenommen.

 

Alles in allem haben wir vielleicht nicht so viele Schleifen gesammelt, wie ich mir das gewünscht hätte und aufgrund schlechten Wetters und falscher Einstellung auch einige Chancen verpasst, aber das alles wird schon seinen Grund gehabt haben. Ich habe in den letzten Monaten viel darüber nachgedacht, wie ich 2017 angehen will und bin schon fleissig Turniere am planen. Ausserdem freue ich mich auch, dass ich nun wieder einen Trainer an meiner Seite habe, mit dem ich regelmässig trainieren kann und der uns 2017 bestimmt noch viel weiter bringen wird, als er das 2016 schon getan hat. Ich glaube wir sind sehr gut auf das nächste Jahr vorbereitet, jetzt heisst es trainieren, trainieren, trainieren, damit wir 2017 all unsere Träume erreichen können. 🙂

 

Da waren’s plötzlich drei

Da waren’s plötzlich drei

Wir haben Familienzuwachs bekommen! Auf meinen Social-Media-Accounts habe ich schon ein paar Bilder und Videos von ihm gepostet. Clavaro ist ein 8-jähriger Holsteinerwallach von Clarimo Ask x Calvadur. Er kommt ursprünglich aus Deutschland, wo er Turniere bis M* gegangen ist.

 

Da er erst seit dem 25. 5 bei uns im Stall und seit dem 31.5 in unserem Besitz ist, kann ich natürlich noch nicht allzu viel über ihn sagen, da ich ihn noch nicht so gut kenne. Im Umgang war er die ersten Tage etwas unvorsichtig, allerdings wurde das schon viel besser und mittlerweile ist er echt angenehm. Was die Dressur angeht, müssen wir noch etwas zusammenfinden, da er bisher ganz anders geritten wurde als ich es mir gewohnt bin, aber er ist wirklich schön zu reiten und grundsätzlich sehr weich an der Hand und am Bein. Ausserdem hat er drei sehr schöne, flotte Grundgangarten. Am meisten überzeugt er mich natürlich beim Springen, da zeigt er viel Mut und vor allem vieeel Vermögen, also genau das, was ein gutes Springpferd mit sich bringen sollte.
Bei unserem ersten Turnier dieses Wochenende (4.6) hat er sich absolut unkompliziert und routiniert gezeigt, er war lediglich beim Abreiten anfangs etwas nervös, das hat sich aber sobald wir eingesprungen haben sofort gelegt. Er war konzentriert bei der Sache, hat im Parcours überhaupt nicht geglotzt und ist fantastisch gesprungen.
Was ihm zurzeit noch fehlt sind Muskeln und Ausdauer, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass er schnell in besserer Form sein wird. Ausserdem springen wir momentan sowieso noch nicht hoch, er hat also auf jeden Fall genügend Zeit und wird nicht überfordert.

 

Wie sind wir überhaupt darauf gekommen, ein drittes Pferd zu kaufen? Nun, eigentlich war das in der Form überhaupt nicht geplant. Mein Vater bekam im Mai einen Anruf von dort, wo wir Amerzio her haben, sie hätten ein Pferd, das zu uns passen würde. Am Donnerstag 19.5 fuhren wir dann zu einem ersten Probereiten nach Hasle-Rüegsau, um ihn auszuprobieren. Ich hatte von Anfang ein ein echt gutes Gefühl und das Springen lief super, wir sind sogar bis 1.40m gesprungen, nur ein Steilsprung in einer Linie, aber immerhin. Für mich war ab da klar, dass ich dieses Pferd unbedingt wollte. Wir nahmen ihn dann ab dem 25.5 auf Probe zu uns in den Stall und er überzeugte mich auch zuhause jeden Tag auf voller Linie! Glücklicherweise konnte ich meinen Vater dann dazu überreden, ihn zu kaufen, so dass ich jetzt nicht mehr nur zwei sondern sogar drei tolle, talentierte Springpferde reiten kann. <3

 

An dieser Stelle muss ich noch sagen, dass es wirklich ein grosser Aufwand ist, täglich drei Pferd zu reiten. Häufig geht mein Vater unter der Woche über den Mittag mit einem Pferd ins Gelände oder longiert, die anderen beiden reite ich dann nachdem die Schule aus ist. Ich bin sehr froh, dass ich diese Unterstützung bekomme, denn alleine wäre es für mich nur schwer möglich, täglich drei Pferde ordentlich zu reiten. Ich freue mich aber riesig, dass ich jetzt noch mehr reiten kann und wir noch öfter Turniere gehen können. Zurzeit bin ich so motiviert wie noch nie, am liebsten würde ich mich den ganzen Tag nur noch mit den Pferden beschäftigen, aber das klappt leider aufgrund der Schule nicht. 😛 Zum Glück sind bald Sommerferien!

Ziele für 2016

Ziele für 2016

Endlich ist es mal wieder so weit, einen Blogpost dieser Art zu schreiben. Ich persönlich liebe ja Jahreswechsel und nehme mir immer einiges vor, was ich im nächsten Jahr verändern und erreichen möchte. Aus dem Grund setzte ich mir auch für 2016 wieder einige grössere und kleinere Ziele, was meine reiterliche Karriere betrifft.

 

Was das Turnierniveau anbelangt, will ich zum Ende der Saison hin wieder gut in der nächsthöheren Stufe unterwegs sein. Mit Amerzio heisst das, dass wir bis Mitte der Saison Prüfungen über 110/115cm absolvieren werden um dann in der zweiten Jahreshälfte bereit für 120/125cm zu sein. Mit Ustino habe ich meine Ziele etwas kleiner gesteckt, wir werden zu Beginn des Jahres wahrscheinlich nochmal 90/95cm gehen, gegen Jahresmitte dann 100/105cm und zum Ende des Jahres hin wäre es toll, die ersten Prüfungen über 110/115cm reiten zu können. Allerdings werden wir da nichts überstürzen, lieber bauen wir langfristig Vertrauen auf, als etwas zu riskieren und es dadurch zu verlieren.

 

Wie schon im letzten Jahre möchte ich möglichst viele Trainings reiten und dabei natürlich so viel wie möglich profitieren. Zum einen sind das die Trainings des Regionalkaders, aber auch ein Springkurs am Anfang des Jahres und das Gymnastiktraining mit Ustino, das noch einige Wochen weiterläuft. Natürlich werde ich während der Saison wieder etwas weniger trainieren, um meine Pferde zu schonen, aber bestimmt werden wir auch wieder öfters zu meinem Trainer nach Bern fahren. Gerne würde ich im Jahr 2016 auch einen Geländelehrgang besuchen, da es mir einfach total Spass macht und eine tolle Abwechslung für die Pferde ist.

 

Wie schon im letzten Jahr werden wir auch 2016 wieder den ZKV-Future-Cup mitreiten. Zudem werden wir möglicherweise auch noch eine zweite Challenge mitreiten und zwar die Swiss-Team-Trophy. Leider ist noch nicht ganz klar, ob wir wirklich teilnehmen können, da noch keine Daten bekanntgegeben wurden.

 

Für meinen Blog, meinen Youtubekanal, Instagram und Facebook habe ich mir vorgenommen, regelmässiger zu posten und euch auf dem Laufenden zu halten. Ich will also versuchen, 2016 meine Motivation wieder etwas zu finden und beizubehalten, denn leider ist sie im Verlauf von 2015 etwas verloren gegangen.

 

Weniger ein Ziel und mehr ein Wunsch ist es, dass meine Pferde auch in diesem Jahr gesund bleiben und wir keine grösseren Ausfälle hinnehmen müssen!

 

So, das waren meine Ziele für 2016. Ich bin gespannt, was das neue Jahr für uns bringt und ich hoffe, dass ihr unseren Weg weiterhin verfolgt! <3

 

 

Ziele 2015 – Rückblick

Ziele 2015 – Rückblick

In diesem Beitrag schaue ich mit euch auf mein Jahr 2015 zurück. Zu Beginn des Jahres habe ich einige Ziele für mich definiert, doch habe ich sie auch erreicht?

 

Mein erstes grosses Ziel war die Springlizenz. Wie erwartet konnte ich dieses Ziel mit Amerzio schnell abhaken, nach nur drei Monaten hatten wir die benötigten Unterschriften gesammelt. Bei den Stilprüfungen konnten wir wichtige Erfahrungen sammeln und es war eine spannende Zeit.

 

Als nächstes Ziel hatte ich, bis Ende des Jahres auf A**/L Niveau zu sein. Das habe ich ebenfalls erreicht, zwar nicht wie damals erhofft mit Chupa Chup, aber mit Amerzio. Bei L sind wir noch nicht ganz, zumindest nicht auf Turnier. Das Ziel L zu reiten verschiebe ich auf nächstes Jahr! Ich wollte auch möglichst viele Turniere reiten, um Routine zu bekommen. Das haben wir definitiv geschafft, besonders in der zweiten Hälfte der Saison sind wir sehr oft auf Turnier gefahren.

 

Das eigentlich wichtigste Ziel haben wir auch erreicht, worüber ich wirklich total froh bin. Ich hatte mir nach den vielen Pausen in 2014 ein Jahr ohne Verletzungen gewünscht. Wir sind 2015 wirklich komplett von grossen Verletzungen verschont worden und mussten kein einziges Mal pausieren. Da hatten wir echt Glück und ich hoffe, dass wir auch ohne Pausen durch 2016 kommen.

 

Mein letztes Ziel war es, möglichst viel vom ZKV-Future zu profitieren und am ZKV-Future-Cup einen guten Schlussrang zu erreichen. Beides kann ich abhaken, die Trainings haben mir viel weitergeholfen und mit dem fantastischen 2. Rang am ZKV-Future-Cup Final kann ich nur zufrieden sein!

 

Wie ihr sehen könnt, war unser Jahr ziemlich erfolgreich. Wie sieht das bei euch aus?
Bald schneide ich mal noch ein Video zu 2015 und schreibe einen etwas ausführlichen Bericht.

Herbst/Winter 15 – so geht es weiter

Herbst/Winter 15 – so geht es weiter

Die Turniersaison geht auch für uns dem Ende zu und bald beginnt das Wintertraining. Ich bin schon ein klein wenig traurig, dass die Saison schon vorbei ist. Gerade jetzt, wo Amerzio und ich ein richtiges Team geworden sind und immer wieder tolle Resultate nach Hause gebracht haben, müssen wir Pause machen. Andererseits – nach der Saison ist vor der Saison! Wir werden im Wintertraining auf jeden Fall Gas geben, denn für 2016 sind die Ziele wieder hoch gesteckt!

 

Für Amerzio steht am 10. Oktober noch der ZKV-Future-Cup Final an. Was die Punkte angeht haben wir den Cup übrigens mit Abstand gewonnen, obwohl wir an vier von zehn Turnieren gar nicht gestartet sind. HIER geht’s zur Schlussrangliste des Cups. Ganz toll wäre natürlich, wenn wir den Final ebenfalls für uns entscheiden könnten, aber nach den tollen Resultaten in dieser Saison will ich mir da keinen zu grossen Druck mehr machen. Wir könnten es auf jeden Fall schaffen, aber Glück gehört ja auch immer dazu.

Der letzte Termin ist eine Woche später am 17. Oktober, das Vorreiten fürs Regionalkader. Ich bin guter Dinge, dass wir eine schöne Runde hinlegen können. Allgemein habe ich (im Moment noch) keine grossen Bedenken, dass wir es nicht ins Kader schaffen werden, denn auch was die Resultate angeht, sollten wir den Richtern gefallen. Aber warten wir mal ab, wie das zwei Tage vorher aussehen wird. 😛

 

Danach ist für Amerzio erstmal Turnierpause angesagt. Im Wintertraining müssen wir auf jeden Fall die Kondition aufrecht erhalten, damit er nächsten Frühling genau so fit ist wie jetzt. Weiter würde ich gerne versuchen, auf das Niveau 120/125cm zu kommen, so dass wir nächstes Jahr in dieser Kategorie starten können.

 

Ustino hat dieses Jahr noch ein paar Turniere in der Halle. Wir am 18. Oktober am CS Holziken und am 25. Oktober am CS Aarau. Ich bin gespannt, wie sich der Kleine in der Halle schlägt und hoffe, dass wir noch die eine oder andere Schleife nach Hause bringen können. Es werden sehr wahrscheinlich noch einige Turniere folgen, bevor auch er Pause bekommt. Der Grund ist einfach, dass er dieses Jahr noch etwas Erfahrung sammeln soll, da er noch nicht besonders oft auf Turnier war. Aus demselben Grund braucht er auch noch nicht unbedingt eine Pause, denn so viel hat er wie gesagt noch nicht gemacht.

 

Im Wintertraining steht auf jeden Fall die Erhaltung der jetzigen Form im Vordergrund. Meine Pferde kriegen zwar ein paar Wochen keine Sprünge mehr zu sehen und wir gehen keine Turniere mehr, aber das heisst noch lange nicht, dass sie nur noch auf der Koppel stehen und nicht mehr arbeiten müssen. Ganz im Gegenteil, im Winter werden wir mehr Dressur reiten und lange (anstrengende) Ausritte machen, damit die Kondition nicht verloren geht. Weiter versuchen wir unsere Techniken mit Gymnastik und so weiter zu verbessern, ich sammel jetzt schon Ideen für Stangen- und Cavalettiarbeit, damit uns die Übungen nicht ausgehen werden. Besonders mit Amerzio will ich ausserdem ‚hoch hinaus‘ und uns in der Höhe weiter steigern.

Sometimes love means letting go

Sometimes love means letting go

Schon bevor ich die grosse Bombe dieses Blogposts platzen lasse, möchte ich darauf hinweisen, dass ich von niemandem verlange, unsere Entscheidung zu verstehen. Ich möchte jedoch darum bitten, dumme Kommentare einfach mal sein zu lassen. Jeder, der ein wenig vom Pferdesport versteht und Pferde besitzt oder sich regelmässig mit ihnen beschäftigt, weiss, wie sehr man an seinen Lieblingen hängt. Es war nicht einfach, wir standen schon vor Monaten vor dieser Entscheidung und haben doch immer weiter gekämpft. Also bitte liebe Kritiker, spart euch den Kommentar!

 

Ich will kein grosses Drama aus der Sache machen: Chupa wird bald den Besitzer wechseln. Wir haben uns vor wenigen Wochen dafür entschieden, sie zu verkaufen. Letzte Woche (genau am 26. Juni) habe ich auf zwei Plattformen Inserate online gestellt. Schon am selben Tag und auch an den darauffolgenden Tagen meldeten sich mehrere Interessenten bei uns. Und heute (5.7) haben wir Chupa zu einer Familie gebracht, wo sie nun eine Woche auf Probe bleibt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass sie dort ihren Lebensplatz gefunden hat, aber dazu später mehr.

 

Für diese Entscheidung gibt es mehrere Gründe. Wie schon mehrmals auf meinem Blog beschrieben war unsere gemeinsame Zeit nie einfach. Das ist an sich natürlich noch kein Grund, ein Pferd zu verkaufen. Allerdings hat man irgendwann genug, wenn man trainiert und trainiert, all sein Herzblut in eine Sache steckt und am Schluss nichts dabei rauskommt. Genau so ging es mir mit Chupa. Es gab immer Zeiten wo sie toll sprang, wo wir grosse Hoffnung hatten und uns sicher waren, dass wir es nun geschafft hatten. Leider gab es aber auch jedes Mal eine grosse Enttäuschung, spätenstens wenn wir wieder auf Turnier gefahren sind, manchmal aber auch aus heiterem Himmel auf dem heimischen Springplatz. Wir mussten es nun einsehen: Chupa ist für den Springsport einfach nicht geeignet. Sie hat zu wenig Mut, darum verweigert sie immer wieder. Ihr fehlt es körperlich an nichts, es ist eine reine Kopfsache. Zwei Profis meinten ausserdem unabhängig voneinander, dass es keinen Sinn mehr machen würde, weiter zu kämpfen. Natürlich lässt sich jetzt sagen, dass Chupa doch als Freizeitpferd bei uns bleiben könnte. Das steht leider für uns nicht zur Option, da ich meine sportlichen Ziele weiter verfolgen will und das mit nur einem Sportpferd unmöglich ist. Ein viertes Pferd kommt allein aus Zeitgründen überhaupt nicht in Frage. Darum haben wir uns dafür entschieden, für die Kleine ein Zuhause zu suchen, wo sie als Freizeitpferd genutzt wird und keine Sprünge mehr machen muss.

 

Am 28. Juni, also nur zwei Tage nachdem ich die Inserate online gestellt hatte, kamen dann schon die ersten Interessenten, ein Mädchen und ihre Eltern. Ich war zu der Zeit bereits auf der Abschlussreise mit meiner Klasse und war dementsprechend skeptisch, weil ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, dass alles so schnell geht. Ich bekam dann Nachrichten von meinen Eltern, die absolut begeistert waren. Gleich am nächsten Tag kam dann das Mädchen noch einmal auf ein Probereiten vorbei. Nach einer kurzen Bedenkzeit wurde dann ausgemacht, dass sie am Sonntag, also heute, eine Woche zu ihnen auf Probe sollte.

Heute sind wir also in den Kanton Freiburg zu einem Bauernhof gefahren, wo Chupa die nächste Woche bleiben wird. Sie hat eine tolle Box mit Auslauf, grosse Weiden, ein Reitplatz steht zur Verfügung und das Ausreitgelände scheint bombastisch zu sein. Mit ihrem neuen Nachbarn hat sie sich auf Anhieb super verstanden. Sie hat sich im Allgemeinen sofort wohl gefühlt, gefressen und sich alles angeguckt. Für uns war klar, dass wir sie gleich wieder mit nach Hause nehmen, sollte uns ihr mögliches neues Zuhause nicht gefallen. Wir haben jedoch keine Sekunde gezögert und sie gerne da gelassen, denn einen schöneren Platz könnten wir uns für die Kleine gar nicht wünschen! Jetzt heisst es Daumen drücken, dass sie dort auch wirklich bleiben darf!

 

Für uns heisst das jetzt natürlich, dass wir uns auf die Suche nach einem neuen Sportpferd begeben. Dazu sind wir nach Zürich gefahren, wo wir mehrere Pferde ausprobiert und tatsächlich schon eines gefunden haben, das passen könnte. Es handelt sich um einen fünfjährigen Oldenburger Wallach namens Ustino. Nachdem wir Chupa Chup abgeladen haben, sind wir also noch einmal nach Zürich gefahren, um ihn für eine Woche zu uns zu holen! Genaueres zu ihm werdet ihr im Laufe der Woche auf Facebook und Instagram erfahren.

 

 

 

 

Das erste Turnier

Das erste Turnier

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Das erste Turnier ist etwas besonderes und soll möglichst gut in Erinnerung bleiben. Damit der erste Turniertag aber nicht in einem völligen Chaos und einer grossen Enttäuschung endet, gilt es einige Dinge zu beachten.

 

1. Der Papierkram

Bevor ihr euer erstes Turnier überhaupt nennen könnt, müsst ihr den Papierkram erledigen. Das heisst z. B. in der Schweiz, dass das Pferd im Sportpferderegister eingetragen und einen Pferdepass mit korrekten Impfungen besitzen muss. In Deutschland wird es ähnlich sein. Am besten fragt ihr euren Trainer, einen Stallkollegen oder lest im Internet nach, was ihr alles beachten müsst.

 

2. Überfordert euch nicht

Wichtig für ein gutes Gelingen ist, euch und euer Pferd nicht zu überfordern. Nennt eine tiefe Prüfung, am besten sogar tiefer, als ihr im Training springt. Wenn ihr wisst, dass ihr die Höhe locker schafft, gibt euch das eine zusätzliche Sicherheit.

 

3. Vorbereitung ist das A und O

Wichtig ist, dass ihr auf das Turnier gut vorbereitet seid. Das heisst bestenfalls ihr nehmt bereits über einen Zeitraum von mehreren Wochen regelmässig Springunterricht und seid ein harmonisches Paar. Es muss nichts perfekt sein, aber ihr müsst euch sicher fühlen und einen ganzen Parcours fehlerfrei durchreiten können. Dabei solltet ihr euer Pferd unter Kontrolle haben, das heisst der Reiter bestimmt das Tempo und die Linienwahl. Zu einer guten Vorbereitung gehört auch, dass ihr auf verschiedene Plätze fahrt und auswärts trainiert. Gerade wenn das Pferd ebenfalls unerfahren ist, sollte man ihm unbedingt auch andere Plätze und Sprünge zeigen, allerdings schadet das auch erfahrenen Pferden nicht. Es gibt Springplätze auf denen man als Auswärtiger jeden Tag trainieren kann, andere haben bestimmte Tage, an denen der Platz Fremden zur Verfügung steht. Natürlich ist das ganze nicht kostenlos und setzt Transportmöglichkeiten voraus, aber es lohnt sich wirklich.

 

4. Die Sache mit dem Einsteigen

Was unbedingt vor dem Turnier geübt werden muss, ist das Einsteigen in den Hänger. Dabei sollte man nicht darauf vertrauen, dass der Vorbesitzer einem gesagt hat, das Pferd steige brav ein – das sagen sie nämlich alle. Überzeugt euch selbst davon, dass euer Pferd brav einsteigt und entspannt im Hänger steht. Falls es bockig ist und nicht in den Hänger will, werdet ihr ein paar Tage üben müssen, bis ihr bereit seid, um am Turniertag ohne Stress verladen zu können. Beachtet auch die Tageszeit zu der ihr losfahren müsst, denn ob es beim Verladen dunkel oder hell ist, kann ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es nichts stressigeres gibt, als ein Pferd, was um 6 Uhr morgens nicht in den Hänger steigen will. Ein schlechter Start in den Turniertag ist mühsam und sollte möglichst vermieden werden.

 

5. Nehmt einen Helfer mit

Was ihr auf eurem ersten Turnier unbedingt braucht ist ein Helfer. Das kann euer Trainer sein, ein Familienmitglied, ein Freund … Am hilfreichsten ist eine Person, die Turniererfahrung hat und mit Pferden umgehen kann. Eine Person die nicht weiss, wo beim Pferd vorne und hinten ist oder sich im besten Fall vor dem Tier fürchtet, kann euch auf dem ersten Turnier leider nicht wirklich behilflich sein. Wer es sich zutraut kann natürlich auch alleine fahren, allerdings muss man bedenken, dass man beispielsweise beim Abspringen auf fremde Hilfe angewiesen ist.

 

6. Erwartet nichts!

Ganz, ganz wichtig ist, dass ihr euch selbst keinen Druck macht. Erwartet keine Platzierung, denkt nicht, dass ihr unbedingt fehlerfrei durchreiten müsst. Fragt eure Stallkollegen nach ihren ersten Turnieren – lustige, vielleicht auch etwas peinliche Geschichten erwarten euch. Nehmt die Sache nicht zu ernst, denn es kann immer sein, dass euer Pferd auf Turnier ganz anders ist, als zuhause. Seht das Turnier einfach als eine Übung an, an der ihr erkennt, woran ihr noch arbeiten müsst. Niemand wird von euch erwarten, dass ihr mit Schleifen tapeziert nach Hause kommt. Ihr solltet Spass haben und die schöne Turnieratmosphäre geniessen.

 

Was ihr auf Turnier auf keinen Fall machen solltet könnt ihr hier lesen: „No Go’s auf Turnier“