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Kategorie: Informatives

2018 – Los geht’s!

2018 – Los geht’s!

Lang ist’s her, dass ich mich hier auf meinem Blog zu Wort gemeldet habe. Woran das lag? Grösstenteils am Alltagsstress, fehlender Motivation mich abends noch vor den PC zu setzen, aber auch ein bisschen daran, dass ich nicht so recht wusste, was ich über die Winterzeit hinweg schreiben soll. Meistens wird es um die Zeit ja doch etwas ruhiger, zumindest wenn man eine Winterpause macht, wie wir das mit unseren Pferden handhaben. Alle unsere Pferde kriegen bei uns mindestens einen Monat Springpause, in der Zeit wird in der Regel gar nicht gesprungen, nicht einmal ein Cavaletti. Auch die Dressurarbeit wird ein wenig heruntergefahren, dafür geht es so viel wie möglich ins Gelände um den Kopf so richtig frei zu kriegen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Pferde dann zu Beginn der Saison hin wieder super frisch sind und sich richtig freuen, wieder springen zu dürfen. Ausserdem denke ich, dass es auch für den Körper ganz gut ist, mal eine Pause von der Belastung zu haben – nicht, dass es schlecht für ein Pferd ist zu springen, aber es ist ja doch eine zusätzliche Belastung, das kann man nicht leugnen. Letzte Woche ging dann für alle Pferde das Springtraining wieder los. Man hat ihnen richtig angemerkt, dass sie es vermisst haben. Diarada war kaum zu bremsen und hat sich bei jedem Sprung gefühlt 30cm übersprungen, Amerzio war ebenfalls richtig frisch und anfangs nach den Sprüngen nicht mehr zu halten. Ustino wurde von meinem Trainer gesprungen und auch er hat sich sehr gut geschlagen. Ich glaube wir sind alle froh, die bunten Stangen endlich wieder in unseren Alltag einbauen zu können – soll noch einmal einer sagen, Pferde springen nicht freiwillig und nur ungern. Derjenige darf gerne meine Pferde kennenlernen kommen und sich vom Gegenteil überzeugen!

 

Für die kommende Saison haben wir uns hohe Ziele gesteckt. Ich möchte bis Ende Jahr mein erstes R130 geritten sein, ausserdem möchte ich auf der Stufe 120/125 mal endlich richtig Fuss fassen. Bisher haben wir mal hier mal da ein Turnier auf dieser Stufe gemacht, meistens mit bescheidenem Erfolg, das wollen wir dieses Jahr ändern. So wie die Pferde momentan drauf sind und ich meine reiterlichen Fortschritte einschätze, sollte das durchaus machbar sein. Gerne würden wir dieses Jahr auch an etwas grösseren Turnieren an den Start gehen und vielleicht das eine oder andere internationale Turnier besuchen – inwiefern uns das gelingen wird, wird die Zeit zeigen, da es ja immer von vielerlei Faktoren abhängig ist, ob so eine Reise tatsächlich klappt. Generell kann ich sagen, dass ich ein super Gefühl für die Turniersaison 2018 habe und mir übergeordnet über die oben genannten Zielen eigentlich nur wünsche, dass wir alle zusammen Spass haben und von jedem Turnier wieder heile nach Hause kommen.
Starten wird unsere Turniersaison übrigens am 2. März am CS Hildisrieden und anschliessend steht auch schon unser Heimturnier vom 16-18. März an. Richtig gehört, auf dem Lindenhof in Obergerlafingen gibt es erstmals ein Hallenturnier – das dürft ihr nicht verpassen! Von B90 bis R/N135 ist alles dabei, also meldet euch unbedingt an um diesen tollen Event nicht zu verpassen. Ich werde vermutlich jeden Tag dort sein und würde mich sehr freuen euch zu treffen.

 

In der Zukunft warten übrigens einige tolle Neuigkeiten auf euch. Ihr dürft gespannt sein! Weiter plane ich dieses Jahr auch erste Gewinnspiele, falls ihr darüber informiert sein wollt, folgt mir doch am besten auf Instagram @ms.showjumping, auf dieser Plattform bin ich täglich aktiv und ihr verpasst garantiert nichts. Wenn ihr Wünsche oder Anregungen für Blogposts habt, dürft ihr mir diese immer gerne mitteilen, immerhin schreibe ich diese Posts für euch und dann möchte ich auch die Themen aufgreifen, die euch wirklich interessieren.

 

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See you in heaven

See you in heaven

Ich wünschte, ich könnte euch erzählen, dass nichts mehr von Clavaro kam, weil wir ihn verkauft haben. Ich wünschte, ich könnte schreiben, dass er einen tollen neuen Besitzer gefunden hat, dass er sich eingelebt hat, dass es ihm gut geht. Ich wünschte, ich könnte euch vom Abschied erzählen, von einem lachenden und einem weinenden Auge, davon dass ich ihn besucht habe und er glücklich ist. Ich wünschte, ich müsste nie einen Post schreiben wie diesen, wo der Text hinter den Tränen verschwimmt, wo Worte plötzlich unbedeutend werden, weil sie die unendliche Trauer sowieso niemals beschreiben könnten. Am Mittwoch, 27. September ist Clavaro seinen Weg über die Regenbogenbrücke gegangen. Nach einem beunruhigenden Vorfall beim Ausreiten wussten wir, dass etwas nicht in Ordnung sein kann. Wir haben begonnen ihn untersuchen zu lassen, haben ihn durchgeröngt und sind auf etwas Erschreckendes gestossen. Clavaro hatte an zwei von sieben Halswirbeln extreme Arthrose – der Tierarzt sprach vom schlimmsten Fall, den er je gesehen hatte. Dem war aber nicht genug, zusätzlich wurde dadurch auch noch Druck auf die Nerven ausgeübt, was ihn teilweise gelähmt hat. Die Diagnose hängt vermutlich mit einem schweren Unfall als Fohlen zusammen. Für uns war der Schock riesig, da wir nie irgendetwas von seinen unsäglichen Schmerzen gemerkt haben. Er war immer freundlich zu allen, egal ob Pferd oder Mensch. Er hat immer sein bestes gegeben, schien manchmal etwas tollpatschig, aber auf eine süsse Art und Weise … Auf die Prognose des Tierarztes hin, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis er nichtmal mehr seinen Hals strecken könne um zu fressen, und er auch sonst bei jeder Bewegung Schmerzen hat, entschlossen wir uns für die schwierige, aber einzig richtige Entscheidung; ihn von seinen Qualen zu erlösen. Clavaro, du wirst für immer in meinem Herzen bleiben. Ich konnte und kann so vieles von dir lernen – du warst ein ganz besonderes Pferd. Nicht auszudenken, was aus uns geworden wäre, hätte das Schicksal dich nicht so schwer getroffen. Ich hoffe dir geht es gut, da wo du jetzt bist. Ich hoffe, dass du viele Pferdefreunde hast, die mit dir über endlose Wiesen galoppieren, so wie du es bei uns immer gern getan hast. Ich vermisse dich unendlich, es schmerzt deine leere Box anzuschauen, es schmerzt wenn Amerzio und Ustino in den Auslauf kommen, um mich zu begrüssen, und dein Paddock leer bleibt. Ich hoffe so sehr, dass wir uns da oben irgendwann wiedersehen. Ich liebe dich mein Schimmelchen, ich habe es immer getan und werde es immer tun. see you in heaven ❤️

Neuer Stall, neues Glück

Neuer Stall, neues Glück

Es ist nun schon eine ganze Weile her, seit ich mich hier das letzte Mal gemeldet habe. Leider war die Schule eine Zeit lang ganz schön stressig und hat meine ganze Aufmerksamkeit eingefordert, neben den Pferden natürlich. Nun sollte es aber wieder etwas ruhiger werden und so hoffe ich, wieder regelmässiger Blogposts schreiben zu können. Falls ihr tägliche Updates möchtet, dürft ihr mir übrigens gerne auf Instagram folgen @ms.showjumping, da bin ich ein ganzes Stück aktiver als hier.

 

Den Grund für diesen Blogpost könnt ihr wohl schon am Titel erahnen: Wir sind umgezogen! Seit etwas mehr als zwei Wochen stehen meine drei Jungs Amerzio, Ustino und Clavaro nun im RPZ Lindenhof. Den Namen habe ich auf meinen Social Media Kanälen auch vor dem Umzug schon öfters erwähnt, wir sind nämlich häufig zum Training dorthin gefahren. Gründe für den Umzug gab es diverse, ausschlaggebend war für mich vor allem, dass ich mehr Unterstützung von meinem Trainer habe und durch die bessere Infrastruktur einfach besser trainieren kann. Unter anderem auch, weil es im Stall keine Reitschule gibt und ich dadurch immer reiten kann, wenn ich Zeit habe, ohne auf einen Plan achten zu müssen.

 

Sowohl ich als auch die Pferde fühlen uns sehr wohl. Der Umzug hat so einige Veränderungen mit sich gebracht, an die wir uns alle erst gewöhnen mussten, sich aber bisher alle als überaus positiv herausgestellt haben. Die Pferde bekommen beispielsweise anderes und zum Teil auch mehr Futter. Besonders Clavaro hat dadurch im Training mehr Energie und sieht äusserlich schon viel besser aus. Weiter haben sie nun grössere Boxen und dazu noch einen Auslauf. Diesen nutzen sie echt oft, sei es um die Sonne zu geniessen oder den Nachbarn etwas zu ärgern … Dass sie dadurch mehr Kontakt zueinander oder auch zu anderen Pferden haben gefällt mir echt gut, das hat mir bisher immer etwas gefehlt. Im Stall hat es auch eine Führanlage, dort kommen alle täglich rein, um ihnen zusätzlich Bewegung zu verschaffen. Auch zum Ein- oder Ausschritten ist das ganz schön praktisch. Viele vom Stall nutzen diese Möglichkeit, ich muss mich daran noch etwas gewöhnen. Meistens wärme ich sie doch lieber selber auf, ich habe ja im Stall keinen Stress und bin gerne so lange wie möglich dort. Pro Tag sind das übrigens gut mal 5-6 Stunden, denn seit wir umgezogen sind, reite ich die Jungs täglich alle selber. Ich wusste erst nicht, ob ich dazu die Motivation habe, weil es ja doch sehr viel Zeit kostet und fast meine komplette Freizeit einnimmt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall, ich bin mir mit jedem Tag sicherer, dass es genau das ist, was ich mein Leben lang machen möchte: Reiten! Und zwar von morgens bis abends. Aber nun schweife ich ab .. ;P

 

Um zu einem Schluss zu kommen kann ich nur sagen, dass ich wirklich sehr, sehr glücklich bin und meine sagen zu können, dass das auch für meine Pferde gilt. Ich habe die Entscheidung über den Umzug keine einzige Sekunde bereut. An dieser Stelle möchte ich noch meinen Eltern danken, die mir das alles überhaupt ermöglichen und meinem Trainer Philip Ryan, der mich täglich so toll unterstützt.

Ausblick 2017

Ausblick 2017

Einher mit dem Rückblick auf 2016 geht der Ausblick auf 2017. Für dieses Jahr habe ich mir einige Ziele gesteckt und bin mir sicher, dass auch so manche Herausforderung auf uns zukommen wird.

 

Erstens hoffe ich natürlich, dass weiterhin alle meine Pferde gesund bleiben. Wir hatten letztes Jahr wieder ein Riesenglück und mussten lediglich ab und an kleinere Kratzer versorgen, ansonsten blieben alle fit und munter. Das darf 2017 gerne so bleiben!

 

Pünktlich zum Januar hin sind alle Pferde bereits wieder im Training. Damit sind wir etwas früher dran als letztes Jahr, was ich bewusst so eingefädelt habe, damit wir auch früher mit der Turniersaison loslegen können. Im Januar werden wir allerdings noch keine Turniere gehen, Ziel für diesen Monat ist es, die Pferde (und natürlich den Piloten) wieder auf das Niveau zu bringen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben. Dazu werde ich ab nächster Woche auch wieder bei meinem Trainer Springstunden nehmen, da freue ich mich schon riesig drauf! Ende Januar haben wir ausserdem das erste Training des Regionalkaders für dieses Jahr, darauf freue ich mich ebenfalls, einerseits natürlich weil die Trainings sehr lehrreich sind, andererseits aber auch weil ich mich freue die Mädels wiederzusehen. <3

Im Februar folgen weitere zwei Regionalkadertrainings, ausserdem habe ich zwei Trainingsspringen eingeplant um zu testen, ob wir schon fit fürs Turnier sind. Wenn alles nach Plan läuft, gehen wir dann im Februar unser erstes Turnier. Ab Februar sind dann so gut wie alle Wochenende vollgepackt mit Turnieren, 2017 möchte ich so viel losfahren wie nur möglich. Das ist mit drei Pferden glücklicherweise machbar, da kann man immer wieder mal einem eine Pause geben und hat trotzdem noch zwei um auf Turnier zu fahren. So denke ich, dass wir dieses Jahr so viele Turniere reiten werden wie noch nie, was uns hoffentlich ordentlich weiter bringen wird. Von den Höhen her habe ich geplant mit Amerzio  direkt wieder auf Stufe R120 und mit Clavaro auf Stufe R110 loszulegen. Ustino werde ich erst wieder ein paarmal R100/105 reiten, eventuell reitet dann auch mein Trainer die ersten R110/115 mit ihm, bevor ich ihn gegen Mitte des Jahres dann selber R110/115 reiten will. Clavaro soll im Verlaufe des Jahres R120/125 gehen, da bin ich sehr zuversichtlich, weil ich mich auf ihm wirklich sehr sicher und wohl fühle. Zum Ende des Jahres hin würde ich super gerne R130 reiten, aber ich habe beschlossen, mir da keinen Druck zu machen. Lieber reite ich vernünftig R125 als etwas zu probieren, was uns am Ende nur verunsichert.

 

Jetzt wisst ihr, wie dieses Jahr turniertechnisch aussehen wird und wie genau wir das zu Beginn des Jahres mit Training etc. handhaben. Das ist aber noch nicht alles, denn für 2017 habe ich mir auch vorgenommen, vermehrt an meiner mentalen Stärke zu arbeiten. Im letzten Jahr ist mir klar geworden, was für ein enormer Anteil die eigenen Gedanken am Gelingen eines Parcours oder auch nur eines einzelnen Sprungs haben. Oft habe ich mich selber unter Druck gestetzt und bin dann verzweifelt und total frustriert gewesen, wenn etwas nicht geklappt hat. Häufig habe ich nur die negativen Dinge gesehen und mich so selbst kaputt gemacht. Damit ist 2017 Schluss, ich will mit einem Lächeln hineinreiten und mit demselben Lächeln hinaus, egal was dazwischen passiert. Schliesslich macht dieser Sport einfach nur unglaublich viel Spass und man sollte jede Sekunde mit seinem Pferd geniessen, es kann so viel schneller vorbei sein als man denkt.

 

2017 wird ein tolles Jahr, da bin ich mir sicher. Es würde mich freuen, wenn ihr uns wieder auf unserem Weg begleitet! <3

 

2016

2016

Es ist wieder soweit, das Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit für einen kleinen Rückblick. 2016 war für mich ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber vor allem ein Jahr in dem ich sehr viel gelernt habe.

 

Angefangen hat unser Jahr mit guten Wintertrainings. Mitte März begann dann die Turniersaison in Härkingen, da konnte ich mich mit Amerzio im R110 direkt zweimal platzieren, der Start in die Saison ist uns also gelungen. Ustino hatte den ersten Start Anfang März mit unserem Bereiter, das lief ebenfalls sehr gut. Es folgte eine Zeit in der wir nach einem passenden Gebiss für Amerzio suchten. Wir dachten das Pelham sei die Lösung und über R110/115 klappte das auch noch gut. Zu derselben Zeit ritt ich meine ersten Juniorenprüfungen – und stellte sogleich fest, dass wir noch mächtig üben mussten, um da mithalten zu können. Mit Ustino mussten wir in der ersten Hälfte des Jahres aufgrund schlechten Wetters viele Turniere absagen. Das war vor allem der Fall, weil wir Turniere auf Grasplätzen gemeldet hatten. So schön es auf Gras auch ist, wir werden 2017 definitiv mehr auf Sand starten, einfach weil dort die Möglichkeit besteht, auch bei schlechten Wetterverhältnissen starten zu können. Ende Mai bekamen wir mit Clavaro Familienzuwachs, das war definitiv das Highlight des Jahres! Wir hatten nun also drei, bzw. vier Pferde zu versorgen, woran wir uns natürlich auch erstmal gewöhnen mussten. Mit Clavaro ging es nach kurzer Zeit aber auch schon auf Turnier, wo er sich von Anfang an immer sehr gut präsentierte, wenn auch öfters mit Stangenfehlern, da er noch nicht sehr fit war. Im Juni ritt ich dann in Ruswil mit Amerzio mein erstes R120, das wir mit einem Stangenfehler sehr zufrieden beendeten. Ustino konnte ich nun auch endlich mal auf Turnier reiten, nach so langer Zeit war es dementsprechend chaotisch, aber immerhin ein Anfang. Am CS Rothenfluh zeigten sich dann Clavaro und Ustino von ihrer besten Seite, mit Amerzio stürzte ich im R120 und verlor infolge dessen ein gutes Stück Vertrauen in ihn, aber auch in mich selbst. Das mussten wir also in den kommenden Wochen erstmal wieder aufbauen, ausserdem änderten wir auch nochmal das Gebiss, da das Pelham ihm doch zu scharf war. Ich konzentrierte mich in dieser Zeit mehr auf Ustino und Clavaro, die beide super sprangen und tolle Fortschritte machten. Im August traute ich mich dann mit Amerzio wieder in ein R120, das war zwar noch chaotisch, aber immerhin kamen wir durch. Danach ging es auch wieder bergauf und so ritten wir im September in Obergerlafingen sogar unser erstes R125, in dem wir uns direkt platzieren konnten. Ein letztes tolles Turnier war der CS Root, dort ritt ich Amerzio im R120/125 und hatte bei beiden Runden ein wahnsinnig tolles Gefühl. Es folgte noch ein weiteres Turnier, das ich aber leider vergeigte und die Sichtung fürs Regionalkader in Müntschemier. Dort konnten wir wieder eine gute Leistung abliefern und wurden für 2017 erneut ins Regionalkader der Junioren aufgenommen.

 

Alles in allem haben wir vielleicht nicht so viele Schleifen gesammelt, wie ich mir das gewünscht hätte und aufgrund schlechten Wetters und falscher Einstellung auch einige Chancen verpasst, aber das alles wird schon seinen Grund gehabt haben. Ich habe in den letzten Monaten viel darüber nachgedacht, wie ich 2017 angehen will und bin schon fleissig Turniere am planen. Ausserdem freue ich mich auch, dass ich nun wieder einen Trainer an meiner Seite habe, mit dem ich regelmässig trainieren kann und der uns 2017 bestimmt noch viel weiter bringen wird, als er das 2016 schon getan hat. Ich glaube wir sind sehr gut auf das nächste Jahr vorbereitet, jetzt heisst es trainieren, trainieren, trainieren, damit wir 2017 all unsere Träume erreichen können. 🙂

 

Da waren’s plötzlich drei

Da waren’s plötzlich drei

Wir haben Familienzuwachs bekommen! Auf meinen Social-Media-Accounts habe ich schon ein paar Bilder und Videos von ihm gepostet. Clavaro ist ein 8-jähriger Holsteinerwallach von Clarimo Ask x Calvadur. Er kommt ursprünglich aus Deutschland, wo er Turniere bis M* gegangen ist.

 

Da er erst seit dem 25. 5 bei uns im Stall und seit dem 31.5 in unserem Besitz ist, kann ich natürlich noch nicht allzu viel über ihn sagen, da ich ihn noch nicht so gut kenne. Im Umgang war er die ersten Tage etwas unvorsichtig, allerdings wurde das schon viel besser und mittlerweile ist er echt angenehm. Was die Dressur angeht, müssen wir noch etwas zusammenfinden, da er bisher ganz anders geritten wurde als ich es mir gewohnt bin, aber er ist wirklich schön zu reiten und grundsätzlich sehr weich an der Hand und am Bein. Ausserdem hat er drei sehr schöne, flotte Grundgangarten. Am meisten überzeugt er mich natürlich beim Springen, da zeigt er viel Mut und vor allem vieeel Vermögen, also genau das, was ein gutes Springpferd mit sich bringen sollte.
Bei unserem ersten Turnier dieses Wochenende (4.6) hat er sich absolut unkompliziert und routiniert gezeigt, er war lediglich beim Abreiten anfangs etwas nervös, das hat sich aber sobald wir eingesprungen haben sofort gelegt. Er war konzentriert bei der Sache, hat im Parcours überhaupt nicht geglotzt und ist fantastisch gesprungen.
Was ihm zurzeit noch fehlt sind Muskeln und Ausdauer, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass er schnell in besserer Form sein wird. Ausserdem springen wir momentan sowieso noch nicht hoch, er hat also auf jeden Fall genügend Zeit und wird nicht überfordert.

 

Wie sind wir überhaupt darauf gekommen, ein drittes Pferd zu kaufen? Nun, eigentlich war das in der Form überhaupt nicht geplant. Mein Vater bekam im Mai einen Anruf von dort, wo wir Amerzio her haben, sie hätten ein Pferd, das zu uns passen würde. Am Donnerstag 19.5 fuhren wir dann zu einem ersten Probereiten nach Hasle-Rüegsau, um ihn auszuprobieren. Ich hatte von Anfang ein ein echt gutes Gefühl und das Springen lief super, wir sind sogar bis 1.40m gesprungen, nur ein Steilsprung in einer Linie, aber immerhin. Für mich war ab da klar, dass ich dieses Pferd unbedingt wollte. Wir nahmen ihn dann ab dem 25.5 auf Probe zu uns in den Stall und er überzeugte mich auch zuhause jeden Tag auf voller Linie! Glücklicherweise konnte ich meinen Vater dann dazu überreden, ihn zu kaufen, so dass ich jetzt nicht mehr nur zwei sondern sogar drei tolle, talentierte Springpferde reiten kann. <3

 

An dieser Stelle muss ich noch sagen, dass es wirklich ein grosser Aufwand ist, täglich drei Pferd zu reiten. Häufig geht mein Vater unter der Woche über den Mittag mit einem Pferd ins Gelände oder longiert, die anderen beiden reite ich dann nachdem die Schule aus ist. Ich bin sehr froh, dass ich diese Unterstützung bekomme, denn alleine wäre es für mich nur schwer möglich, täglich drei Pferde ordentlich zu reiten. Ich freue mich aber riesig, dass ich jetzt noch mehr reiten kann und wir noch öfter Turniere gehen können. Zurzeit bin ich so motiviert wie noch nie, am liebsten würde ich mich den ganzen Tag nur noch mit den Pferden beschäftigen, aber das klappt leider aufgrund der Schule nicht. 😛 Zum Glück sind bald Sommerferien!

Ziele für 2016

Ziele für 2016

Endlich ist es mal wieder so weit, einen Blogpost dieser Art zu schreiben. Ich persönlich liebe ja Jahreswechsel und nehme mir immer einiges vor, was ich im nächsten Jahr verändern und erreichen möchte. Aus dem Grund setzte ich mir auch für 2016 wieder einige grössere und kleinere Ziele, was meine reiterliche Karriere betrifft.

 

Was das Turnierniveau anbelangt, will ich zum Ende der Saison hin wieder gut in der nächsthöheren Stufe unterwegs sein. Mit Amerzio heisst das, dass wir bis Mitte der Saison Prüfungen über 110/115cm absolvieren werden um dann in der zweiten Jahreshälfte bereit für 120/125cm zu sein. Mit Ustino habe ich meine Ziele etwas kleiner gesteckt, wir werden zu Beginn des Jahres wahrscheinlich nochmal 90/95cm gehen, gegen Jahresmitte dann 100/105cm und zum Ende des Jahres hin wäre es toll, die ersten Prüfungen über 110/115cm reiten zu können. Allerdings werden wir da nichts überstürzen, lieber bauen wir langfristig Vertrauen auf, als etwas zu riskieren und es dadurch zu verlieren.

 

Wie schon im letzten Jahre möchte ich möglichst viele Trainings reiten und dabei natürlich so viel wie möglich profitieren. Zum einen sind das die Trainings des Regionalkaders, aber auch ein Springkurs am Anfang des Jahres und das Gymnastiktraining mit Ustino, das noch einige Wochen weiterläuft. Natürlich werde ich während der Saison wieder etwas weniger trainieren, um meine Pferde zu schonen, aber bestimmt werden wir auch wieder öfters zu meinem Trainer nach Bern fahren. Gerne würde ich im Jahr 2016 auch einen Geländelehrgang besuchen, da es mir einfach total Spass macht und eine tolle Abwechslung für die Pferde ist.

 

Wie schon im letzten Jahr werden wir auch 2016 wieder den ZKV-Future-Cup mitreiten. Zudem werden wir möglicherweise auch noch eine zweite Challenge mitreiten und zwar die Swiss-Team-Trophy. Leider ist noch nicht ganz klar, ob wir wirklich teilnehmen können, da noch keine Daten bekanntgegeben wurden.

 

Für meinen Blog, meinen Youtubekanal, Instagram und Facebook habe ich mir vorgenommen, regelmässiger zu posten und euch auf dem Laufenden zu halten. Ich will also versuchen, 2016 meine Motivation wieder etwas zu finden und beizubehalten, denn leider ist sie im Verlauf von 2015 etwas verloren gegangen.

 

Weniger ein Ziel und mehr ein Wunsch ist es, dass meine Pferde auch in diesem Jahr gesund bleiben und wir keine grösseren Ausfälle hinnehmen müssen!

 

So, das waren meine Ziele für 2016. Ich bin gespannt, was das neue Jahr für uns bringt und ich hoffe, dass ihr unseren Weg weiterhin verfolgt! <3

 

 

Meine Ziele für 2015

Meine Ziele für 2015

Gerade als ambitionierte Turnierreiterin finde ich es wichtig, mir selbst Ziele zu stecken. Ausserdem reite ich zwar mit viel Spass, aber nicht nur zum Spass, sondern weil ich etwas erreichen will. Darum habe ich mir auch für 2015 wieder einige Ziele gesetzt, die ich natürlich mit euch teilen will.

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Meine Ziele 2014 – Rückblick

Meine Ziele 2014 – Rückblick

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und ich dachte, es sei ein guter Zeitpunkt um einen Rückblick zu schreiben.

 

Ich wollte die Springlizenz machen (In der Schweiz braucht man die Springlizenz um auf Turnier höher als 105cm/A** zu springen), das Vertrauen zu Chupa zurückerlangen, einige erfolgreiche Turniere bestreiten und ins ZKV-Future aufgenommen werden.

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