Aufs Pferd gekommen – meine Reitgeschichte Teil 2

Aufs Pferd gekommen – meine Reitgeschichte Teil 2

Ich auf Zora, da war ich etwa 6 Jahre alt schätze ich. Sie war so ein süsses Apfelschimmelchen, nicht? Heute ist sie fast komplett weiss!

 

Im Jahr 2009 ist leider das Pferd was mein Vater reiten konnte zu alt geworden. Ansonsten standen nur Pferde im Stall, mit denen es einfach zu gefährlich war, da sie überhaupt nicht regelmässig geritten wurden. Darauf haben wir nach einem Pferd Ausschau gehalten und sind über eine Bekannte von meinem Vater auf Ronja gekommen. Wir haben sie einen Monat zur Probe genommen, damals war sie fünf Jahre alt. Alles hat super gepasst und so kamen wir zu unserem ersten Pferd! Damals durfte ich sie im Gelände noch nicht reiten und als ich auf dem kleinen Reitplatz am Stall das erste Mal ein paar Runden geritten bin, hat sie sich erschrocken und dreimal kräftig gebockt, worauf ich heruntergefallen bin, direkt auf meinen Arm, der leider gebrochen war. Das war nach (ohne Spass) etwa 50 Stürzen meine erste ernsthafte Verletzung. Zum Glück war der Bruch nach 6 Wochen verheilt und ich konnte wieder reiten – auf Ronja habe ich mich damals aber nicht sofort wieder getraut.

 

Ich bin zu dieser Zeit einmal pro Woche in die Reitstunde und zwei bis drei Mal in der Woche mit Zora ausreiten gegangen. Nach einer Weile bin ich dann auch Ronja wieder geritten und wir haben angefangen, etwas Stangenarbeit zu machen. So hat meine Liebe zum Springen begonnen und ich war mir sicher, dass ich später unbedingt einmal ‚richtig‘ Springreiten möchte! Davon habe ich leider keine Bilder, aber hier eins von 2011 mit Ronja.

 

2011august102

 

2011 kam in den Stall der Reitschule ein Schimmelwallach, von dem ich felsenfest überzeugt war, dass er das Pferd auf das ich gewartet hatte. Ich durfte ihn in der Reitstunde reiten und nach einer Weile das erste Mal springen. Ich habe mich total in ihn verliebt und als ich ihn regelmässig springen durfte, habe ich bei meinen Eltern gebettelt, ob wir ihn nicht kaufen könnten. Damals waren wir aber schlichtweg noch nicht bereit für ein zweites Pferd (was ich natürlich nicht einsehen konnte) und wir haben ihn nicht gekauft. In der Springstunde konnte ich ihn bis Mitte 2012 reiten und habe dadurch wertvolle erste Erfahrungen im Springsport gesammelt.

 

Im September 2012 ist Ronja in den Stall umgezogen, in dem heute beide Pferde stehen. Dort hatten wir endlich einen grossen Reitplatz und eine Reithalle zur Verfügung. Bald bin ich dann auch Ronja in der Reitstunde geritten und wir haben gemeinsam grosse Fortschritte gemacht. Leider konnte ich mit ihr nicht springen und musste dadurch das Springreiten erstmal aufs Eis legen.

 

2013 konnte ich dann zu Anfang des Jahres das Reitbrevet in Angriff nehmen. (In der Schweiz darf man nachdem man diese Prüfung erfolgreich absolviert hat Turniere bis 100cm, also ca. A* reiten.) In der Zeit, in der ich mich darauf vorbereitet habe, kam dann eine fünfjährige Hannoveranerstute in den Stall, die unglaublich verschmust, mega hübsch und obendrauf noch ein talentiertes Springpferd war. Ich habe mich erneut in ein Pferd verliebt, doch dieses Mal dachte ich nicht daran, sie kaufen zu wollen, so toll sie auch war. Fünf Jahre und noch unerfahren, keine Turniere gegangen und wahrscheinlich noch nicht einmal regelmässig gesprungen … Mein Vater war aber begeistert von ihr und so konnte ich sie tatsächlich probereiten. Sie war (schon damals) ein Traum von einem Pferd und wir haben uns so gut verstanden, worauf ich sie dann tatsächlich bekommen habe. Mein Reitbrevet bestand ich wenige Wochen später erfolgreich!

 

Ich bin im Jahr 2013 mit Chupa durch Höhen und Tiefen gegangen, wir hatten tolle Turniere und solche, die wir ganz schnell wieder vergessen haben. Klassierungen hatten wir auf den Höhen 65cm, 70cm und 95cm. So sind wir heute noch immer vereint und sie ist und bleibt mein Traumpferd! ♥

 

Chupa Chup damals

607

 

Probereiten

595

 

 Erstes Turnier

990

 

 

Zora heute

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