3. ZKV Future Training

3. ZKV Future Training

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Zum dritten Training haben wir Chupa mitgenommen. Diesmal lag der Fokus des Trainings darauf, die Pferde eingerahmt zu haben und genau den Weg zu reiten, den man reiten will. Als der Trainer das so gesagt hat, dachte ich mir nicht viel, ich habe erwartet, dass wir wie in den ersten beiden Trainings eher ruhig reiten werden und das wichtigste ist, schön flüssig durch den Parcours zu kommen. Pustekuchen! Diesmal war ganz schön Action angesagt, zumindest für mich, denn so bin ich zuvor noch nicht geritten und schon gar nicht mit Chupa.

 

Zuerst haben wir natürlich wieder Dressurarbeit gemacht, wo Chupa sich brav angestellt hat. Sie lief zuhause auch schon schöner, aber dafür, dass sie seit letztem Jahr in keiner fremden Halle mehr war, bin ich auf jeden Fall zufrieden. Auch beim Einspringen war sie super, hat schön zum Sprung gezogen und keine Anstalt gemacht, irgendwie nicht springen zu wollen. Ich war immer die erste, die die Übung geritten ist. Einmal hat mein Trainer dann eine Linie aufgesagt, die ich zuerst überhaupt nicht als Linie angesehen habe. Es war ein Cavaletti, ein Steil und nach zwei Galoppsprüngen ein weiterer Steil (später Oxer). Das Ding war aber, dass die Sprünge überhaupt nicht in einer Linie standen sonder schräg ausgerichtet waren. Ich musste mit Chupa immer penibel darauf achten, jeden Sprung gerade anzureiten, denn sobald man ein bisschen schräg anreitet hat sie bisher immer gestoppt. Demnach habe ich erstmal leer geschluckt, aber siehe da – Chupa nahm die Linie als hätte sie es schon hunderte Male gemacht. Ohne stoppen und ohne zögern, selbst als der hintere Steil dann zum Oxer wurde. Aber das war noch nicht alles, denn danach mussten wir eine Kombination springen, in die man mit viel Tempo musste, da sie ziemlich lang war. Auch etwas, was ich mit ihr überhaupt nicht gewohnt bin. Ich weiss zwar, dass man mit ihr auch mal schneller anreiten kann, aber ich wäre selbst nicht unbedingt auf die Idee gekommen, das jetzt schon zu üben – wo wir mit ihr erst ein, zwei Mal wieder 1 Meter gesprungen sind. Chupa hätte aber gar kein Problem damit gehabt, nur schade, dass ich erst einige Anläufe gebraucht habe, bis ich den Dreh raus hatte. Die letzte knifflige Linie war dann ein Steil, den wir aus einer ziemlich seltsamen Wendung springen mussten und anschliessend im Bogen 5 lange Galoppsprünge auf einen Oxer. Augen zu und durch, die kleine Chupa hat sich ganz schön gestreckt und wir sind in vollem Galopp auf den Oxer los. Auch dort ist sie aber ohne zu zögern abgesprungen. Anschliessend sind wir dann Parcours gesprungen und nach dem Parcours sind wir die schwierigen Teile, wo ab und an Fehler passiert sind, noch einmal gesprungen um die Fehler zu korrigieren. Den kleinen ‚Korrekturparcours‘ ist leider nicht mehr auf dem Video.

 

Alles in allem hat Chupa mich wirklich überrascht. Hätte ich im Voraus gewusst, dass wir solche Linien reiten werden, hätte ich auf jeden Fall Amerzio mitgenommen. Jetzt bin ich aber froh, dass wir Chupa dabei hatten, denn das Training hat mir noch einmal ein Stück Sicherheit gebracht.

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